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Unsere Satzung

Satzung des Vereins

Der Verein ist beim Amtsgericht Mannheim im Vereinsregister unter der Nr VR 510684 eingetragen. Die Satzung regelt den Vereinszweck sowie die Rechte und Pflichten der Mitglieder. Jeder kann Mitglied werden: Privatpersonen, Personengesellschaften oder Kapitalgesellschaften. Es wird unterschieden zwischen einer aktiven Mitgliedschaft. Mit ihr kann das Mitglied wählen und in den Vorstand gewählt werden und alle Leistungen des Vereins beanspruchen. Dann gibt es die Fördermitgliedschaft mit einem geringeren Mitgliedsbeitrag. Fördermitglieder unterstützen finanziell die Ziele des Vereins, haben aber kein Wahlsrecht und können nicht in den Vorstand gewählt werden. Aktive Mitglieder haben im Jahr Anspruch auf kostenlose Beratung. Details sind in der "Honorarordnung für Mitglieder" geregelt. Es folgt der Text der Satzung.

§ 1 Vereinsbezeichnung

  • (1) Der Verein führt den Namen „SFP Schutzgemeinschaft für Perspektiven“ e.V.
  • (2) Der Verein hat seinen Sitz in Mühlacker.
  • (3) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

(1) Zweck des Vereins ist die Unterstützung und Förderung selbständiger Unternehmer - vornehmlich in Krisensituationen, die der Existenz ihres Unternehmens bedrohlich werden können -, um Firmen-Liquidationen und -Insolvenzen rechtzeitig vorzubeugen bzw. die persönlichen Folgen für die Betroffenen zu mildern, unternehmerisches Potenzial zu erhalten, Handlungsfähigkeit zu sichern und unternehmerischen Restart oder Neustart zu begünstigen im Sinne einer Kultur der zweiten Chance.

(2) Zu den Aufgaben zählen insbesondere

  • Weitergabe persönlicher Erfahrungen,
  • Aufbau und Einsatz eines Wissens-Pools aus krisenrelevanten Erfahrungen und Wissensgebieten,
  • Aufbau und Einsatz eines Netzwerks aus spezialisierten Wissensträgern sowie Verbänden, Vereinen und öffentlichen Institutionen,
  • Schaffen einer Plattform für den internen Austausch unter Mitgliedern,
  • Verbesserung des öffentlichen Ansehens und des gesellschaftlichen Status von Unternehmern in bzw. nach der Krise.

(3) Schwerpunkt ist daher die Öffentlichkeitsarbeit im Sinne der systematischen Förderung einer „Kultur der zweiten Chance“ unter Einbeziehung von: Politik, Meinungsbildnern, Finanzwesen, Erwachsenenbildung, Medien, Kommunikationsplattformen wie Reden und Vorträge bei geeigneten Veranstaltungen, Verbreitung von Informationsmaterial.

(4) Aufgabe des Vereins ist ferner die Erforschung, Entwicklung und Verbreitung von

  • alternativen Wirtschaftsmodellen, so zur Früherkennung unternehmerischer Krisen, deren Vorbeugung und Vermeidung, Gestaltung geeigneter Sanierungs-Modelle,
  • aussichtsreichen Verhandlungspositionen und -strategien in Krisenlagen,
  • wertvollen Verhaltenskodexen und Handlungsstrategien in Krisen und zum Aufbau einer zweiten Chance (Restart),
  • möglichen Partnerschaftsmodellen und Kooperationen in Krisen und zum
  • Restart.

§ 3 Maßnahmen zur Förderung des Vereinszwecks (Zweckverwirklichung)

(1) Zur Erreichung seiner Ziele bemüht sich der Verein um alle Maßnahmen der direkten Förderung, der Vermittlungsförderung und der Multiplikatoren-Förderung, insbesondere

  • in Zusammenarbeit und im Informationsaustausch mit den Mitgliedern als Wissensbedürftige und Wissensgeber,
  • öffentlichen Stellen, Instituten, Organisationen, Verbänden, Kirchen, Einrichtungen der Wissenschaft und Bildung sowie des Wirtschaftswesens in der Bundesrepublik Deutschland und in Ländern mit vergleichbarer Wirtschaftsstruktur,
  • die Zusammenarbeit mit Presse, Rundfunk, Fernsehen und den übrigen Medien der Informations- und Kommunikationstechnologien.

(2) Der Verein kann einen Preis für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Krisenbewältigung vergeben. Ferner können besonders förderungswürdige Arbeiten und Studien zur Entwicklung und Weiterentwicklung von Maßnahmen im Bereich der unternehmerischen Krisenbewältigung ideell und materiell unterstützt werden. Einzelheiten können in einer Geschäftsordnung geregelt werden.

(3) Der Verein kann eine Medienwerkstatt, Wirtschaftswerkstatt sowie sonstige Einrichtungen gründen, die der Förderung des Vereinszwecks dienen. Er kann sich an bestehenden Einrichtungen anderer Verbände, Institutionen und Organisationen beteiligen. Er kann Geschäftsstellen betreiben.

§ 4 Steuerbegünstigung

(1) Der Verein strebt die Anerkennung als gemeinnützig im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung an.

(2) Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(3) Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 5 Haushalt und Finanzen

Die zur Erfüllung des Vereinszwecks notwendigen Mittel werden bestritten aus

  • Mitgliedsbeiträgen und Erträgen des Vereinsvermögens,
  • Spenden, sonstigen Zuwendungen und Einnahmen,
  • Projektmitteln der öffentlichen Hand,
  • zweckgebundenen Mitteln.

§ 6 Organe des Vereins; Aufnahme von Mitgliedern

(1) Die Organe des Vereins sind

  • der Vorstand und
  • die Mitgliederversammlung.

Bei Bedarf kann ein Kuratorium eingerichtet werden, deren Mitglieder vom Vorstand im Einvernehmen mit der Mitgliederversammlung berufen werden.

(2) Die aktive und passive Mitgliedschaft wird mit der Aufnahme in den Verein erworben. Der erforderliche schriftliche Aufnahmeantrag (bei Antragstellern unter 18 Jahren mit schriftlicher Zustimmung der gesetzlichen Vertreter), ist an den Vereinsvorstand zu richten, der abschließend über die Aufnahme entscheidet. Bei Ablehnung kann der Vorstand dem Antragsteller die dazu führenden Gründe bekannt geben. Mit der Aufnahme in den Verein unterwirft sich jedes Mitglied den Bestimmungen dieser Satzung und den Vorschriften des Vereinsrechts nach den Bestimmungen des BGB.

(3) Zu Ehrenmitgliedern können auf Vorschlag des Vorstandes durch Beschluss der Mitgliederversammlung Personen ernannt werden, die sich um den Verein oder seine Inhalte besonders verdient gemacht haben. Ehrenmitglieder sind wie fördernde Mitglieder gestellt, sie sind aber von der Beitragspflicht befreit.

(4) Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen sein sowie Körperschaften. Es gibt aktive Mitglieder und fördernde Mitglieder.

  • a) Aktive Mitglieder sind bereit, an der Verwirklichung der Vereinsziele aktiv mitzuwirken. Sie haben ein aktives und passives Wahlrecht in der Mitgliederversammlung.
  • b) Fördernde Mitglieder sind bereit, die Vereinszwecke ideell und finanziell zu unterstützen. Sie können an der Mitgliederversammlung teilnehmen, haben aber kein Stimmrecht.

(5) Der Mitgliedsbeitrag wird erstmalig durch die Gründungsversammlung, danach durch den Vorstand festgelegt. Der Mitgliedsbeitrag kann in einer Beitragsordnung bekannt gegeben werden. Er beträgt pro Jahr für aktive persönliche Mitglieder 96,00 €, für fördernde persönliche Mitglieder 48,00 €; für aktive juristische Personen und Körperschaften 200,00 € und für fördernde juristische Personen und Körperschaften 100,00 €. Reichen die Beiträge nicht aus, kann die Mitgliederversammlung eine Umlage bestimmen. Über Anträge auf Stundung oder Erlass entscheidet der Vorstand. Rückständige Beiträge, Verwaltungsgebühr und Umlagen kann der Verein auf dem Rechtsweg geltend machen.

(6) Die Mitgliedschaft im Verein erlischt durch den Tod, Austritt oder Ausschluss. Die Austrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Der Austritt ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 6 Wochen zum Kalenderjahresende zulässig. Ein Mitglied kann auf Vorschlag des Vorstandes durch Beschluss der Mitgliederversammlung ausgeschlossen werden, wenn es in grober Weise gegen die Satzung oder die Interessen des Vereins verstoßen hat.

(7) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal pro Jahr statt. Der Vorstand beruft die Versammlung durch schriftliche Einladung mit einer Frist von drei Wochen unter Bekanntgabe der Tagesordnung ein. Als schriftliche Einladung gelten Einladungen per Briefpost, Fax oder Email an die dem Verein zuletzt bekannten Kontaktdaten. Die fördernden Mitglieder haben ein Recht auf Teilnahme. Wenn ein Drittel aller Mitglieder des Vereins eine außerordentliche Mitgliederversammlung beantragen, so ist der Vorstand mit einer Frist von 14 Tagen sowie unter Angabe der Tagesordnung zur Einberufung verpflichtet; Satz 2 gilt entsprechend.

§ 7 Aufgaben der Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

  • Wahl des Vorstands,
  • Wahl der sonstigen Organe wie: Verantwortlicher für Finanzen, Schriftführer, Kassenprüfer usw.
  • Entgegennahme des Jahresberichts sowie Entlastung des Vorstands,
  • Satzungsänderungen sowie Beratung des Vorstands in Fragen von grundsätzlicher Bedeutung.

(2) Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der (die) Vorstandsvorsitzende bzw. die Stellvertreter(innen) (Versammlungsleiter).

(3) Die gefassten Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind unter Angabe des Ortes und der Zeit der Versammlung sowie des Abstimmungsergebnisses schriftlich zu protokollieren. Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen.

(4) In Fällen des § 7 Ziff. 1 können Abstimmungen der Mitglieder per Post, Fax oder eMail erfolgen. Die Fristen, bis zu denen das Votum vorliegen muss, bestimmt im Einzelfall der Vorstand. Der Versammlungsleiter leitet die Abstimmung und erstellt das Ergebnisprotokoll.

(5) Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder, sofern das Gesetz oder eine Geschäftsordnung nichts anderes bestimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der Vorsitzenden, Satzungsänderungen bedürfen einer Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder.

§ 8 Kassenprüfer

Die Mitgliederversammlung wählt jährlich zwei Kassenprüfer, deren Aufgabe es ist, nach Abschluss des Geschäftsjahres die ordnungsgemäße Führung der Kassengeschäfte zu überprüfen und die Richtigkeit durch Unterschrift zu bestätigen. Sie berichten der Mitgliederversammlung über das Ergebnis und schlagen die Entlastung des Vorstands vor.

§ 9 Vorstand; Aufgaben des Vorstands

(1) Der (Gesamt-)Vorstand setzt sich zusammen aus:

  • dem Vorsitzenden
  • dem 1. Stellvertreter des Vorsitzenden
  • dem 2. Stellvertreter des Vorsitzenden
  • dem Schriftführer
  • dem Kassier/Schatzmeister und
  • zwei Beisitzern

(2) Der Vorsitzende und seine beiden Stellvertreter sind die geschäftsführenden Vorstände. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich in allen Vereinsangelegenheiten (§ 26 Abs.2 BGB) soweit erforderlich nach Maßgabe der Beschlüsse der Mitgliederversammlung Der Vorsitzende und seine beiden Stellvertreter sind jeweils alleinvertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis dürfen die Stellvertreter jedoch nur dann von ihrem Vertretungsrecht Gebrauch machen, sofern der Vorsitzende verhindert ist.

3) Die Vorstandsmitglieder Ziff. 1 a – e) werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 4 Jahren gewählt. Die Vorstandsmitglieder Ziff. 1 a – e) bestimmen sodann die beiden Beisitzer. Die Beisitzer haben auf den Vorstandssitzungen kein Stimmrecht, sondern nur beratende Funktion.

(4) Vor Ablauf ihrer Amtszeit können die Vorstandsmitglieder nur dann von der Mitgliederversammlung abberufen werden, wenn das abzuberufende Vorstandsmitglied in derselben Versammlung durch Wahl eines neuen ersetzt werden kann. Die Möglichkeit der Abberufung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

(5) Der Vorstand erstellt darüber hinaus gemeinsam mit der für die Finanzen verantwortlichen Person den Haushaltsplan, einen Maßnahmen und Aktionsplan, den Jahresbericht sowie die Jahresabschlussrechnung.

(6) Die Vorstandsmitglieder können eine angemessene Aufwandsentschädigung erhalten. Nähere Einzelheiten regelt die Geschäftsordnung. Der Vorstand kann außerdem angemessene Aufwandsentschädigungen für andere Funktionsträger des Vereins beschließen. Die Aufwandsentschädigungen sind im Jahresbericht pro Empfänger zu nennen. Vorstandsmitglieder können eine Vergütung für ihre Tätigkeit erhalten, sofern und soweit dies insbesondere steuerlich zulässig ist und die Vergütung die steuerlichen Freibeträge nicht übersteigt.

(7) Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben. Eine Änderung der Geschäftsordnung ist nur durch Vorstandsbeschluss mit einfacher Mehrheit möglich.

§ 10 Beschlussfähigkeit und Beschlussfassung

(1) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Mitglieder § 9 Ziff. 1 a) – e ) eingeladen sind und mindestens zwei Drittel dieser Mitglieder anwesend ist.

(2) Die Mitgliederversammlung ist immer beschlussfähig, wenn hierzu ordnungsgemäß eingeladen wurde und die Satzung oder das Gesetz nichts anderes bestimmen.

(3) Sind die Vereinsorgane beschlussunfähig, so bedarf es der neuen Einberufung einer Sitzung bzw. Mitgliederversammlung, die ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig ist. Hierauf ist bei der Einberufung hinzuweisen.

(4) Beschlüsse der Organe werden vorbehaltlich abweichender Regelungen in der Satzung mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei etwaiger Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des (der) Vorsitzenden.

(5) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer besonderen, zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden, wenn mindestens zwei Drittel aller stimmberechtigten Mitglieder erschienen sind. Zum Auflösungsbeschluss ist eine Mehrheit von drei Viertel der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

§ 11 Anfallberechtigung

Im Falle einer Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt das Vermögen an eine als steuerbegünstigt anerkannte Körperschaft, die es - wenn möglich - für ähnliche gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Sie wird vom Vorstand im Einvernehmen mit der Mitgliederversammlung bestimmt.